Mein Anliegen ist es, den menschlichen Organismus in seiner Gesamtheit noch besser zu verstehen. Für den Patienten sollen die optimalen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und die Genesung gefördert werden. Aus diesem ganzheitlicheren Ansatz heraus habe ich mich 2010 zur 5 1/2-jährigen Weiterbildung am Europäischen Colleg für Osteopathie (COE) entschlossen.
Zusätzlich qualifizierte ich mich zum staatlich geprüften Heilpraktiker. Damit kann die Sicherheit und komplette Wahrnehmung des Patienten noch besser gewährleistet werden. Über differentialdiagnostische Anamnese und Untersuchung zur Abklärung u.a. können wichtige ärztliche Untersuchungen vorgeschaltet oder eingeschoben werden. Der Patient kann so mit seiner Krankheitsgeschichte noch vollständiger in seiner Gesamtheit erfasst werden.

Anwendung

Unser Körper befindet sich in ständiger Bewegung mit dem Gewebe zueinander, dem Transport von Blut und Lymphflüssigkeit, der Verdauung u.v.m. Unsere Gewebe und Organe sind gut versorgt, solange der Organismus als Einheit funktioniert. Wird dieser Transport- und Bewegungsfluss jedoch gestört, wird der Körper anfälliger für Krankheiten und Schmerzen. Dabei passt er sich über veränderte Körperhaltungen und Spannungen im Gewebe immer wieder an die Gegebenheiten an. So können über einen langen Zeitraum hinweg Fehlstellungen und Blockaden entstehen, wenn der Körper nicht mehr zur Kompensation in der Lage ist. Auch Unfälle, Operationen, negative psychische Erlebnisse, die schon Jahre zurück liegen, oder einfach Stress, verarbeitet und speichert der Organismus.

Von daher ist die Lebens- und Krankheitsgeschichte ein wichtiger Bestandteil der Befundaufnahme. Unter Berücksichtigung dieser Kenntnisse wird der Mensch mit seinem Körper als physisch-psychisch-soziale Einheit gesehen und nach einer detaillierten Untersuchung behandelt. Eine Einheit dauert in etwa eine Stunde. Über schonend ausgeführte manuelle osteopathische Techniken sollen die Selbstheilungskräfte wieder aktiviert werden. Nach einer solchen Behandlung benötigt der Körper Zeit zur Regulation, da er sich auf die veränderten Spannungszustände einstellt. Abstände von einigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen sind deshalb empfehlenswert.
Als ganzheitliches Behandlungskonzept gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Osteopathie. Beispiele dafür sind Beschwerden des Bewegungsapparates im Bereich der Wirbelsäule und der Extremitäten, aber auch im Kopfbereich sowie bei internistischen oder neurologischen Störungen. Bei weiteren Fragen können Sie mich gerne kontaktieren.